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Montag, 5. November 2012

Besuch aus der Schweiz !

Am Samstag,6.Okt. war unser Szüretibál in Kunadacs, und am Sonntag kamen aus der Schweiz, Claudia mit ihrer Tochter Aisha. Claudia hatte einst,als sie noch bei Swissair arbeitete, unsren ersten Hund, Golan, gehütet. So konnten wir damals ruhig nach Schweden, oder sonst wohin. Lange hatten wir uns nicht gesehen, sicher 20 Jahre, und nun stand sie vor uns, mit ihrer bezaubender Tochter.

 
 
Dass Aisha eine exelente Reiterin ist,
das wurde uns im Vorfeld erzählt, dass sie aber alle Tiere sofort ins Herz schloss, und umgekehrt auch, das erfuhren wir, als sie dann bei uns war.
Wir hatten herrliches Wetter,und wunderschöne Tage zusammen. Ajsha ging reiten, mit und bei Robi,der dazwischen auch Zeit hatte, mit mir einwenig Gedanken auszutauschen.
 
 
Auch mit Sanyi und mit Agnes war Aisha hoch zu Ross unterwegs, und sie war einfach nur glücklich.
Doch der Höhepunkt war die Fuchsjagd, organisiert von Judit und Sanyi.
 

 
Wir immer war es ein Riesengaudi,auch für die nicht Reiter, diejenigen, die per Kutsche und im Jagdwagen unterwegs waren.Immer wieder wurde angehalten, und man bekam Gelegenheit, auf die Reiter zu warten, und Fotos zu machen. Alle waren bester Laune, und genossen den Fuchsjagd-Tag so richtig.
 

 
Es gab einen 'Znüni'-stop, wo wir mit Bogacsen und süssen feinen Leckereien und Trauben,mit Wein, Saft und Mineral verwöhnt wurden.

 
 


Für Bärbel hatten wir Radler mitgenommen, und das wurde dann promt von Hans getrunken... da blieben nur noch Eins....

 
 
Wir konnten schaukeln in der Pause,und Kaffe trinken....

während Kerstin und Aisha schon wieder startbereit waren...Es wurde fotographiert,geblödelt und gelacht...
 
 
und dann war die Pause auch schon wieder vorbei, und es ging weiter in Galopp!!
 
 



 
Der Fuchs wurde von Kerstin gefangen, sie war überglücklich,und tat ihrer Freude lautstark kund.Weiter ging die Fahrt zurück zur Lofogotanya,von wo wir uns verabschiedeten, um uns dann am Abend zum Essen und zum gemütlichen Zusammensein wieder treffen sollten.
 


 
Aisha verabschiedete und bedankte sich von ihrem Pferd,
 
 Gut ,supergut gemacht, ihr zwei!
 
Schade nur, dass so viele Gäste abgesagt haben. Auch wenn Judit sagte:" Die, die nicht gekommen sind, die vermissen wir auch nicht", so war es doch ein Jammer für all die Vorbereitungen und  alles Vorplanen von Judit und Sanyi und all ihren Helfern.
 
Wàhrend ich Bärbel nach Baláspuszta fuhr, kutschierte Hans Amélie,Stefan,Claudia und Aisha zurück nach Peregadacs.
Um halb Acht trafen wir uns dann zum essen und zum geselligen zusammensein.Es wurde ein wirklich lustiger Abend, mit feinem,herrlichem Essen ,superschönen,mega süssen Tischdekorationen
,
 
und vielen bunten, lustigen Momenten.
Hans und Aisa wurden ofiziell in die Jägerzunft aufgenommen....  :)
 




 
 Aber es wurden auch 'Strafen ausgeteilt von Sanyi. Aisha musste mit dem Stoffpferd eine 'Runde drehen' und dazu einen Ballon aufblasen. Sie hatte den roten, den Ersten Reiter überholt. Ein absolutes 'geht nicht'. Auch Kerstin und Vicki bekamen Strafen und mussten sich gegenseitig mit Schlagsahne 'füttern'.Klatschen und lachen wechselten sich ab,zwischendurch wurde getanzt, oder einfach mitgesungen bei Musik, die alle kannten.....
 








 
Müde und glücklich vom erlebten Tag/Abend/Nacht fuhren wir dann alle zurück nach Hause.Wir waren froh, noch einige Stunden Schlaf zu ergattern!!
Am Sonntag gingen wir zusammen nach Dabas zum Vasar (Bauernmarkt) Wir,Stefan,Bärbel,Claudia,Aisha und ich durchstöberten den Markt nach Dingen, die man braucht,oder auch nicht.
Wir trafen noch Christine und Mathias,sie waren auch in ihrem Häuschen in Szabadszállás in den Ferien,die in etwa das gleiche taten wie wir....Das war schön, sie noch kurz zu treffen!
Es ist immer lustig und spannend auf diesen Märkten, wo auch das Essen nicht zu kurz kommen darf.Echt ungarisch natürlich.Und auch ein Bier oder ein Fröcs gehört dazu..  ;)
 
Am Nachmittag wurden wir bei Agnes in Baláspuszta erwartet, damit Aisha nocheinmal, diesmal  mit ihr durch die Puszta reiten konnte...


Nur noch wenige Blumen blühen vor dem Haus, im Sommer ist es eine Farbenpracht ohne Ende!!




 
Agnes hat sich dort ein wunderschönes Paradies geschaffen,und es ist so friedlich und schön, dass man einfach gerne einwenig bleibt und innehält. Das taten Stefan und ich auch,während Bärbel für Getränk sorgte. Und während wir plauderten und umher gingen, dies und jenes entdeckten, waren die beiden Frauen hoch zu Ross unterwegs,und kamen nach 3 Stunden müde und glücklich retour.
 
Die restlichen Tage vergingen wie im Flug,und schon fanden wir uns auf dem Bahnhof in Kunszentmiklós wieder, wo wir auf den Zug warteten, der Claudia und Aisha nach Budapest bringen sollte.



 
Eine letzte Umarmung,ein letztes Winken und die Tür schloss sich,der Zug fuhr an,und unser Besuch war wieder unterwegs, zurück in die Schweiz.
 

 
Es war eine sehr schöne Zeit mit Euch Beiden. Wir werden es nie vergessen und hoffen, dass Ihr wieder kommt, zu uns in die Turicumtanya, zu uns in die Puszta.
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 

Montag, 29. Oktober 2012

KUNADACS zum 2.

OHNE VIELE WORTE... zum staunen und schmunzeln...


 Pferde zu Vieren traben..und die Kutsche : Wunderschön

 
Die Schönen Schwarzen...Ihr seid die ALLERSCHÖNSTEN...
 

Komm, komm tanz mit mir


 



 
eine Blume im Haar, wunderbar...
 
"Behütete" Herren 


Kutschen soweit das Auge reicht !!
 

und immer wieder : Pause !


 




    CSARDAS !


 
Geschafft, der Umzug ist zu Ende....Die Pferde müde, die Menschen glücklich..!




KUNADACS...

bin wieder da....
Nachdem die Zigeunerkutschen zurückgekehrt sind, und die 'Mädels' wieder gegangen waren, stand schon das nächste Fest auf dem Programm. Szüretibál bei uns in Kunadacs. Und




weil bei VreMa's auf der Dombi Tanya ein Helfer fehlte, fuhren Stefan, Bärbel und ich am morgen früh nach Kunbábony,um zu helfen. Pferde striegeln,Kutschen putzen,Geschirr polieren...Und dann konnte es losgehen... Feri fuhr den 4-Spänner, Markus den 2er.
Während Vreni, Stefan und Bärbel mit Feri fuhren, durfte ich mich von Markus durch die Puszta kutschieren lassen. Während eineinhalb Stunden genoss ich so die Fahrt,und zu meiner grossen Freude sahen wir auch noch eine Gruppe Grosstrappen, wie sie sich im Feld tummelten. Wer hat schon je die Möglichkeit gehabt, Grosstrappen aus der Nähe zu sehen ??!! Als wir in Kunadacs ankamen wurden die Wagen geschmückt,
,und dann hiess es warten... Solange der Zug nicht in Bewegung war, sass ich mit Bärbel auf der Kutsche,
 und überall wurden die Kutschen mit Blumen und Bändern versehen.

 


Die einen Tanzpaare kamen, die Andern waren bereits
 am tanzen

und die "Zigeunerinnen" klatschten den Takt

 Während Bärbel neben Markus, dem Kutschner sass,und die Tanzpaare die Plätze hinten in der Kutsche Beschlag nahmen,begab ich mich zu Fuss durch das Gewühl von Tanzenden,von Kutschen und von jeder menge Menschheit.Und während die Kutschen vorbeizogen, sass ich gemütlich bei einem Bier,und betrachtete das Geschehen einwenig aus Distanz, und gehörte zum Fussvolk. Im wahrsten Sinne des Wortes. Was sah ich nicht alles...
 
Kunstwerke...

Proviantfrauen

geschmückte Männer..
 
Und ganz am Schluss,kam ich. Befreit von den Arbeitsschuhen fühlte ich mich einfach super.
 
Überhaupt finde ich, Barfusslaufen hat was an sich, da kann einem keiner was in die Schuhe schieben..
Das Fest, d.h. der Umzug ging dem Ende entgegen, und dann 'durften' auch Stefan und ich wieder auf die Kutschen, Bärbel war diesmal bei Markus und mir, und wir genossen die Retourefahrt wie sonst was. Einfach nur zum glücklich sein.
 
 Während wir zurück nach Kunbábony kutschiert wurden, ging die Sonne unter, und wir genossen die Fahrt durch die rosa gefärbte Puszta....
Was kann schöner sein ??
 
Zurück in der Dombi Tanya wurden alle Pferde (18!!) versorgt, d.h. gefüttert und in den Stall gebracht, und auch die restlichen Tiere,Lamas, Esel,Zebu's,Zackelschafe und Emu's erhielten den lang ersehnten 'Znacht'.
Wieder zurück in Kunadacs und immernoch in Arbeitskleidern und Schuhen, stoppten wir beim Sportplatz, dort war das Fest in vollem Gang. Wir lieferten Bärbel ab, die noch Lust hatte, das Tanzbein zu schwingen. Wir 'Alten' hingegen waren froh, nach Hause und aus den Kleidern zu kommen. Leider war das mit dem Tanzen für Bärbel ein Reinfall, niemand forderte sie zum tanzen auf...Sie war schon einwenig frustriert.
An was es lag? Vielleicht tanzen Menschen mit polierten Schuhen nicht mit solchen in Arbeits schuhen. Soll es ja geben....So oder so, ein toller Tag mit vielen Eindrücken und Momenten, die man so schnell nicht vergisst.
 
 
 
 
 
 
 






















































































































































































































































































































































































































Samstag, 27. Oktober 2012

Die letzte (und lustigste) Zigeunerkutsche

Es ist kaum zu glauben, dass seit dem letzten Eintrag ein Monat vergangen ist. Wobei, wenn ich darüber nachdenke, was alles los war bei uns in diesen 4 Wochen, kommt es mir vor, als ob es viel, viel länger her sei....Die letzte Zigeunerkutsche besuchte und, die vier Frauen hatten mehr als nur "chäferfäscht" zusammen. Bei uns hatten wir als Überaschung
unsren Kad aufgeheitzt und nur Bärbel wusste davon. Als sie zu ihren Freundinnen nach dem Abendessen sagte, es sei jetzt Zeit, den Badedress anzuziehen, gab es zuerst verdutzte Gesichter. Aber dann, im heissen Wasser war das Wohlfühlerlebnis perfekt...Die 4 haben sogar richtig gekneippt:
vom heissen Kad in den doch schon ziiieeemlich kalten Pool und zurück ins heisse Wasser.Die Nacht war kurz, und am nächsten Morgen hiess es schon bald wieder Vezer strieglen und für die letzte Etappe bereit machen. Aber es blieb auch noch Zeit um einwenig beieinander zu sitzen,zu plaudern und zu LACHEN !





Der Wagen wurde mit Heu versorgt, die letzten Fotos geschossen.....
...und wie immer musste unser Flöckli wissen, was sich so tut, und wer so bei uns ist..

fünf Frauen, wenn das keine Herausforderung ist.... :)

das " Z " wurde abmontiert. Das "Z" für Zigeunerkutschen, das den Weg zu uns zeigte...

Nach dem einspannen ging es flott auf die Strasse, und dann waren sie auch schon weg, unsre letzten Zigeunerinnen!!!





Beibt noch zu erwähnen, dass die 4 in ein unglaubliches Gewitter gerieten. Es war sooo stark, dass in weiten Teilen der Gegend über Stunden der gesamte Strom ausfiel. Die Frauen erreichten , TOTAL durchnässt, tropfend und frierend, aber laut singend die Dombitanya. So was können halt nur echte 'in der Puszta'-Zigeunerinnen.
Wir haben es mehr als genossen mit Euch !!